Windows Volume Replication

Berufsbedingt beschäftige ich mich im Moment viel mit Storage, Filereplikation und den Verfügbarkeitsklassen von Nutzdaten. Ein Kollege hat mich auf ein interessantes Feature aufmerksam gemacht:

Storage: New synchronous storage replication that enhances availability for key applications and workloads plus storage Quality of Service to deliver minimum and maximum IOPS in environments with workloads with diverse storage requirements.

Synchone Storagereplikation? Klar, viele Storagetechnologien können einen synchronen Datenspiegel aufbauen. Die sind leider meistens alles andere als billig. Oder unkompliziert. Oder gut zum anscripten.
Nun, es gibt viele auf dem Markt, aber ich bevorzuge persönlich immer built-in Feature (die kosten schließlich nix ;))

Nun sind auch die ersten Informationen zu dem neuen Feature da:
Das Feature „Volume Replica“ ist in der Lage, zwei Disks über Standortgrenzen hinweg synchron zu halten. Dafür gibt es zwei Szenarien: Eine Server zu Serververbindung oder die Erweiterung eines Clusters.
MSFT Ned Pyle beschreibt im Technet Forum (englisch), wie man die Volume Replication einrichtet und welche Vorraussetzungen sie mitbringt.

Hier kurz die Vorraussetzungen für ein Server zu Server Szenario. Ein How To zur Einrichtung kommt bald.

Vorraussetzungen:Server und Netzwerk:

  • Eine Domäne ist Pflicht – sie muss allerdings nicht auf Windows 10 laufen
  • Zwei Server mit OS Windows 10 (wer hätte das gedacht)
  • Jeder Server benötigt eine Daten Disk und eine Log Disk:
    • Lokaler Storage (DAS)
    • Fibre Channel SAN
    • iSCSI SAN
  • Eine 10GbE Netzwerkverbindung an den Servern

Disks:

  • Datendisk:
    • Die Datendisks müssen die identische Größe haben
    • Die Disks müssen als GPT formatiert sein (kein MBR!)
    • Die Datendisks sollten nicht größer als 10TB sein
    • Die Datendisk darf auf fast allen Disktypen laufen:
      • HDD
      • SSD
      • Tiered Storage Spaces (gespiegelt und paritätische)
      • RAID 1 / 10 / 5 / 50
  • Logdisk:
    • Die Logdisks müssen die identische Größe haben
    • Mindestens 10% der Datendisk oder 2GB
    • Die Logdisks sollten auf SSDs liegen
      • Auf einem gespiegelten Storage Space
      • oder auf RAID 1 / 10 o.ä.

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